Prob-Werte bei der Kontrastkodierung

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Prob-Werte bei der Kontrastkodierung

Beitrag  anna_maria am Mi Mai 23, 2012 6:08 pm

Hallo,
ich habe ein paar Fragen zu den Prob-Werten bei Post-Hoc-Tests:

1) Sind die Prob-Werte bei Systat ein oder zweiseitig? Weil man doch eigentlich immer zweiseitig testet, da man ja quasi 'nichts weiß'. Aber dann müsste man das Alpha doch halbieren bevor man es mit dem Prob-Wert vergleicht oder? Ich hab mir nämlich in einer Vorlesung aufgeschrieben, dass man das nie machen darf..?
2) Und wie ist das mit der Kontrastkodierung? Da haben wir doch spezifische Hypothesen, testen wir da trotzdem zweiseitig? Und ist dieser Prob-Wert dann ein-oder zweiseitig?
3) Und was bedeutet die A-Matrix bei den KK-Outputs?(Block 6, Folie 17)

Liebe Grüße & Dankeschön

anna_maria

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Re: Prob-Werte bei der Kontrastkodierung

Beitrag  daniel am Mo Mai 28, 2012 1:18 am

1) prob werte sind in statistikprogrammen eigentlich immer zweiseitig.
ich würde sagen, da post-hoc tests so gemacht sind, dass man erstmal keine ahnung hat, sollte man da nicht noch den prob wert halbieren (und so künstlich die signifikanz bekommen)
=> man hat ja a priori keine hypothese aufgestellt über die richtung
=> falls doch, kann man auch gleiche eine kontrastkodierung rechnen.

2.) prob wert auch wie immer zweiseitig
ok, eigentlich ist es üblich, auch bei der kontrastkodierung die prob werte nicht zu halbieren, auch wenn ich finde, dass es hier teilweise gerechtfertigt wäre (wenn ich genau weiß, dass ich einen positiven lin. zusammenhang erwarte, ist das a priori und ich darf den prob wert halbieren......
wie herrn wageners meinung ist weiß ich nicht, abe res wird halt üblicherwiese nicht gemacht)

3)frage kam grade noch woanders: ich weiß es nicht Wink
(hatte mir damals aufgeschreiben "ignorieren". nehme an, es wird jetzt bei euch auch nicht wichtiger geworden sein als vor 2 jahren.... (ohne gewähr)

daniel

achja, mit der zweiseitigkeit: F tests sind statistisch einseitig (da nur die oberen 5% als kritisch gelten, weil man ja varianzen testet und die höchstens sign. größer werden), aber inhaltlich sind sie in der regel zweiseitig ("gibt es mittelwertsunterschiede bei ANOVA")
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