Äquivalenz von Konfidenzintervallen für Korrelationen und zweiseitigen Tests

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Äquivalenz von Konfidenzintervallen für Korrelationen und zweiseitigen Tests

Beitrag  daniel am Do März 29, 2012 11:30 am

Hier eine Frage, die vllt. auch für andere hilfreich ist:

> Du sagtest, dass wenn ein Konfidenzintevall die 0 überdeckt, ist es nicht signifikant. Wieso ist das so?

Das Konfidenzintervall gibt uns einen Bereich an, der die wahre Korrelation zu 95% überdeckt. Wenn das Intervall die 0 überdeckt, könnte die Korrelation also auch 0 sein. Genau das testen wir mit einem Hypothesentest (nur mit Gegenwahrscheinlichkeit alpha): mit welcher Wahrscheinlichkeit können wir die H0 verwerfen, dass die Korrelation 0 ist.

>
> Und außedem: Auf Folie 11, Block 7 überdeckt das CI die 0, demnach wäre Korrelation n.s. Auf Folie 7, Block 7 machen wir aber einen Signifikanztest mit den selben Werten und haben als Ergebnis H0 verwerfen, also signifikant. Das verstehe ich nicht.

Meine Aussage gilt nur für zweiseitige Tests. Bei einem zweiseitigen Test verteilen wir die Wahrscheinlichkeitsmasse genau wie bei einem Konfidenzintervall so, dass wir in der Mitte 95% haben und außen je 2,5%. Deshalb ist es dasselbe, ob das CI die 0 überdeckt oder der Test nicht sign. ist. Wenn man den t_ber mit einem ungefähren 2-seitigen signifikanzwertvon 1.96 vergleicht sieht man, dass der Test dann nicht mehr signifikant ist (das zeigt hier: einseitge Tests sind teststärker, entdekcen also eher Effekte).
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